MY HOME IS MY CASTLE

 


Die eigenen vier Wände sind nach wie vor ein Traum der Deutschen,
denn kaum etwas ist so eng mit dem eigenen Leben verbunden, wie das Zuhause.
Zwei Drittel aller Mieter in Deutschland wünschen sich ihr eigenes Heim.

VIELE TRÄUMEN NUR DAVON

Die Anzahl der Haushalte, die sich mit dem Gedanken tragen, ein Haus zu bauen oder eine Immobilie zu erwerben, lag 2018 in Deutschland bei 4,7 Prozent (1,72 Mio. Haushalte). Tatsächlich gekauft haben allerdings nur 1,4 Prozent (0,51 Mio. Haushalte).

HEUTE WOHNEIGENTUM BILDEN – MORGEN ALTERSARMUT VERHINDERN

Auffällig ist, dass immer weniger junge Haushalte Wohneigentum erwerben, während die Quote bei der älteren Generation steigt. Dies zeigt, dass vor allem die jüngeren Haushalte verstärkt von der Wohneigentumsbildung ausgeschlossen sind. Und das, obwohl das Eigenheim gerade für junge Menschen angesichts der Probleme in der gesetzlichen und betrieblichen Rente eine ideale Altersvorsorge darstellen kann. Einer der Gründe hierfür ist fehlendes Eigenkapital.

TREND GEHT ZU KLEINEREN HAUSHALTEN

Die demografischen Änderungen sowie der Strukturwandel haben Auswirkungen auf den Bereich Wohnen und Immobilien, aber auch auf die Lebensgewohnheiten der Menschen. Der Anteil der älteren Bevölkerung und somit der Bedarf an barrierefreiem und altersgerechtem Wohnraum nimmt künftig stetig zu. Gemeinschaftliche Wohnprojekte wie Mehrgenerationenhäuser oder Senioren-WGs gewinnen an Attraktivität. Der Aufbruch familiärer Strukturen, oftmals bedingt durch räumliche Trennung oder Arbeitsplatzwechsel, haben Einfluss auf die Wohnungsgröße. Alternative Wohnformen wie Tiny Houses oder eine Modulbauweise sind nicht nur für „die Jungen“ eine interessante Option.

ORTENAUER WOLLEN EINDEUTIG IN EIGENER IMMOBILIE WOHNEN

Fast 80 Prozent der Deutschen wollen, wenn sie es sich aussuchen können, in ihrer eigenen Immobilie leben, wohingegen nur 6,2 Prozent lieber in Miete bleiben wollen. Rund 60 Prozent der Ortenauer haben sich diesen Wunsch bereits erfüllt und leben in selbstgenutztem Wohneigentum. Das sind fast 10 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt.

ZUR MIETE IN DER ORTENAU – TEUER GEWORDEN

Wer in der Ortenau eine Mietwohnung sucht, der staunt oft nicht schlecht. Denn die Neuvermietungen in der Ortenau sind seit 2012 durchschnittlich um rund mehr als ein Drittel gestiegen. So zahlt man in Offenburg mittlerweile knapp 9 Euro (+ 38 %), in Achern 7,50 Euro (+ 27 %), in Appenweier 7,41 Euro (+ 29 %) und im Oberen Renchtal ca. 6,30 Euro (+ 36 %). Das sind Steigerungen ähnlich derer in Großstädten. Die Ortenau zählt zum einen zu den prosperierenden Regionen, zum anderen aber auch zum „Speckgürtel“ von Freiburg und Karlsruhe. Menschen, die in Karlsruhe oder Freiburg arbeiten, ziehen zunehmend weiter raus – bis in die Ortenau. In Anbetracht der steigenden Mieten ist der Erwerb einer eigenen Immobilie eine lohnenswerte Überlegung.

STARKER FOKUS AUF RENOVIERUNG UND MODERNISIERUNG

Über 13.000 Ortenauer Haushalte wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren knapp 300 Mio. Euro in ihre Immobilien investieren. Besonders den altersgerechten Umbau, energetisches Sanieren, einen An- oder auch Umbau sowie den Werterhalt haben die Eigentümer im Blick.


PLATZ IST IN DER KLEINSTEN HÜTTE

Smart Living, Tiny Houses und Nachhaltigkeit sind die drei großen Zukunftstrends beim Bauen und Wohnen.

Für manche ist das Tiny House eine Philosophie, für andere einfach praktisch. Die Bewohner haben meist nur 15 bis 40 Quadratmeter zur Verfügung, müssen sich also auf das Wesentliche beschränken. Das passt hervorragend in unsere Zeit: Minimalismus liegt im Trend.

Ein Tiny House ist das passende Wohnmodell und eine innovative Idee zu bezahlbarem Wohnraum – auch bei uns in der Ortenau. Wir sind Mitinitiator von solchen zukunftsweisenden Wohnkonzepten und koordinieren die erforderlichen Kompetenzen in unserer Bank. Wo es möglich ist, werden regionale Firmen einbezogen.

NEUER TREND – MINIHAUS

Ein eigenes Haus ab 15.000 Euro – kaum zu glauben, aber wahr: Küche, Wohn- und Schlafzimmer sowie Dusche und Terrasse inklusive. Die Mieten in den Großstädten steigen extrem. Bauland ist teuer. Und doch wollen viele nicht auf ihr „Home Sweet Home“ verzichten. Minihäuser oder auch Tiny Houses genannt, sind eine umweltfreundliche und vor allem erschwingliche Möglichkeit, sich eigenen Wohnraum zu schaffen. Und sie sind eine echte Alternative zur Eigentumswohnung.

ÖKOLOGISCH-NACHHALTIGES BEWUSSTSEIN

Nicht nur der Wunsch nach bezahlbarem, preiswertem Wohnraum fasziniert die Menschen am Tiny House. Vor allem der ökologische Aspekt bringt Pluspunkte. Weniger CO2-Emissionen durch die geringere Wohnfläche, keine versiegelten Flächen, da die Tiny Houses auf Rädern stehen, recycelte und ökologische Materialien sind Punkte, die überzeugen. Hinzu kommt, dass viele der Häuser autark sind – also z. B. Warmwasser und Strom selbst erzeugen.

NICHTS FÜR SAMMLER

Wer viel Platz und Stauraum im Haus braucht, für den ist ein Tiny House nicht geeignet. Wer jedoch unabhängig und flexibel im eigenen Haus wohnen will, für den ist es eine Überlegung wert. Dadurch, dass sie oft transportierbar sind, passen sie sich auch den geänderten Rahmenbedingen der modernen Arbeitswelt an. Umzüge sind kein Problem mehr. Bei Wohnungsnot ist mit einem Tiny House auch schnell Wohnraum für Mitarbeiter geschaffen.